Alkohol wird in unserer Gesellschaft verharmlost

Alkohol ist in unserer Gesellschaft verharmlost, hiervor warnt jetzt die Suchtberatung in Deutschland. Selbst in der Schwangerschaft wird immer öfters zum Glas gegriffen mit der Meinung, dass ein paar Gläschen unbedenklich seien.

In Deutschland werden jedes Jahr 10.000 Babys mit einem alkoholbedingten Schaden geboren. Davon haben 2.000 sehr schwerwiegende körperliche und geistige Behinderungen. Hierzulande ist Alkohol der größte Punkt für nichtgenetische Behinderungen.

Die moderne Suchtpolitik wird vor neuen Herausforderungen gesetzt, so zum Beispiel werden jetzt weitere Einrichtungen zur Suchthilfe oder Suchtprävention gefordert. So sollen vor allem junge Menschen möglichst früh erreicht werden sollen.

Alkohol führt zu den größten Schäden

Für die größten und meisten gesundheitlichen Schädigungen ist Alkohol verantwortlich. Etwa 65 Prozent aller Tatsuchenden kommen aufgrund eines Alkoholproblems zu einer Beratungsstelle. Nur 14 Prozent kommen aufgrund eines anderes Suchtproblems.

Die Zahl der Ratsuchenden ist im Vergleich aber sehr niedrig. Nur 10.000 Menschen suchen jedes Jahr eine Beratungsstelle auf, wobei deutlich mehr Menschen ein Problem mit einer Sucht haben. Die Gründe, um eine Beratungsstelle aufzusuchen sind sehr verschieden. Oftmals geht es darum, dass das Alkohol- und Drogenproblem die Familie stark belaste. Gesundheitliche Gründe werden nur selten genannt.

Laut den Beratungsstellen verspüren diese Menschen oftmals ein Schuld- und Schamgefühl, weswegen die Stellen zumeist gar nicht aufgesucht werden. Laut einer Untersuchung in Brandenburg haben 19 Prozent der Männer und 9 Prozent der Frauen einen sehr riskanten und gefährlichen Umgang mit Alkohol.

Jedes Jahr sterben 30.000 Menschen im Straßenverkehr wegen Alkohol. Die Substanz gehört damit zur größten Gefahr.

Minderjährige werden mit Alkohol schon früh konfrontiert

Sehr problematisch ist es auch, dass in den Familien mit Suchtkranken Menschen auch etwa 1.300 Minderjährige leben. Die Zahl könnte aber noch weitaus höher liegen, weil sich viele Eltern eben nicht an eine Beratungsstelle wenden.

Dadurch, dass die Kinder schon sehr früh damit konfrontiert werden, haben diese Kinder ein deutlich höheres Risiko dafür, selbst auch süchtig zu werden oder sogar eine psychische Störung zu entwickeln.

Übergewicht wird immer mehr zu einem Problem

Hierzulande gibt es auch immer häufiger das Problem, dass Kinder an Übergewicht leiden. Zucker ist neben Alkohol ebenfalls eine sehr gefährliche Substanz, die ebenfalls sehr verharmlost wird. Zucker schadet den Körper enorm — vor allem bei einem Kind. So kommt es auch, dass es in Grundschulen immer mehr Freistellungen gibt für eine Kur, nach der Empfehlung eines Hausarztes.

Die Schulen sind jetzt in der Pflicht mehr denn je zum Thema Ernährung beizutragen. Lehrer sollten aufklären, wieso Zucker nur in kleinen Maßen konsumiert werden sollte und worauf es bei einer gesunden Ernährung ankommt. Die Befürchtung seitens der Eltern besteht jedoch, dass es zugleich auch zu einer Indoktrinierung kommen könnte für den veganen Lebensstil, dies geht aus örtlichen Befragungen hervor.

Sofern das Problem „Übergewicht“ akut in der Familie ist, sollte zum Beispiel der Low Carb Diätplan von Benny in Betracht gezogen werden. Hierin wird erklärt, wie er es geschafft hat innerhalb von nur fünf Monaten über 30 Kilo abzunehmen.

Wichtig ist bei jeder Diät-Variante aber, dass der gesunde Lebensstil weiterhin verfolgt wird und nach Gewichtsabnahme nicht in alte Muster verfallen wird.

Dem Körperfett den Kampf ansagen

Jeder Mensch besitzt Körperfett und das ist auch gut so. Denn Fettablagerungen haben verschiedene wichtige Funktionen im Körper. Besonders wichtig ist ihre Funktion als Polster, welches die Organe schützt. Darüber hinaus ist unser Körperfett ein natürlicher Isolator, das uns im Winter vor der Kälte schützen soll. Von Natur aus haben Frauen einen höheren Körperfettanteil als Männer. Im mittleren Alter ist ein Körperfettanteil von etwa 25 % bei Frauen im Normbereich, bei Männern unter 20 %. Mit steigendem Alter nimmt auch der Körperfettanteil zu, was teils auch an der abnehmenden Muskelmasse liegt. Ein zu hoher Fettanteil ist allerdings nicht gut. Wir zeigen, was man dagegen machen kann.

Auf die Ernährung achten

Den mitunter wichtigsten Anteil zum Körperfettanteil hat die Ernährung. Denn was wir zu uns nehmen, wirkt sich direkt auf unsere Gesundheit und unser Inneres aus. Fettreiche und kohlenhydratstarke Ernährung fördern einen hohen Körperfettanteil. Des weiteren kommt es auf den Stoffwechsel an. Jeder Mensch hat eine etwas andere Verdauung. Während der eine Fette und Zucker schnell verarbeiten kann, dauert es bei jemand anderem länger und möglicherweise setzen sich Fette dann ab. Wollen etwa Frauen Körperfett reduzieren, müssen sie auf eine fettarme und proteinreiche Ernährung achten.

Was muss auf den Speiseplan?

Auf den Speiseplan gehören vor allem Gemüse und Obst, aber auch proteinreiche und wasserhaltige Nahrungsmittel. Verzichten muss man allerdings nicht auf Fisch und Fleisch, solange man zu magerem Fleisch, wie Hähnchen oder Rindfleisch greift. Besonders wichtig ist das Trinken. Etwa zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollte man täglich zu sich nehmen, bevorzugt Wasser oder ungesüßte Tees. Wichtig bei allem: Man sollte nie mehr Kalorien aufnehmen als man verbraucht. An Tagen mit wenig Bewegung sollte man also weniger essen. Unterstützen kann man die Fettverbrennung zudem mit bestimmten Lebensmitteln, wie Ingwer oder Grüntee. Die regen nämlich den Stoffwechsel an, was zu einer schnelleren Umsetzung von Fetten und Kohlenhydraten führt.