Dem Körperfett den Kampf ansagen

Jeder Mensch besitzt Körperfett und das ist auch gut so. Denn Fettablagerungen haben verschiedene wichtige Funktionen im Körper. Besonders wichtig ist ihre Funktion als Polster, welches die Organe schützt. Darüber hinaus ist unser Körperfett ein natürlicher Isolator, das uns im Winter vor der Kälte schützen soll. Von Natur aus haben Frauen einen höheren Körperfettanteil als Männer. Im mittleren Alter ist ein Körperfettanteil von etwa 25 % bei Frauen im Normbereich, bei Männern unter 20 %. Mit steigendem Alter nimmt auch der Körperfettanteil zu, was teils auch an der abnehmenden Muskelmasse liegt. Ein zu hoher Fettanteil ist allerdings nicht gut. Wir zeigen, was man dagegen machen kann.

Auf die Ernährung achten

Den mitunter wichtigsten Anteil zum Körperfettanteil hat die Ernährung. Denn was wir zu uns nehmen, wirkt sich direkt auf unsere Gesundheit und unser Inneres aus. Fettreiche und kohlenhydratstarke Ernährung fördern einen hohen Körperfettanteil. Des weiteren kommt es auf den Stoffwechsel an. Jeder Mensch hat eine etwas andere Verdauung. Während der eine Fette und Zucker schnell verarbeiten kann, dauert es bei jemand anderem länger und möglicherweise setzen sich Fette dann ab. Wollen etwa Frauen Körperfett reduzieren, müssen sie auf eine fettarme und proteinreiche Ernährung achten.

Was muss auf den Speiseplan?

Auf den Speiseplan gehören vor allem Gemüse und Obst, aber auch proteinreiche und wasserhaltige Nahrungsmittel. Verzichten muss man allerdings nicht auf Fisch und Fleisch, solange man zu magerem Fleisch, wie Hähnchen oder Rindfleisch greift. Besonders wichtig ist das Trinken. Etwa zwei bis drei Liter Flüssigkeit sollte man täglich zu sich nehmen, bevorzugt Wasser oder ungesüßte Tees. Wichtig bei allem: Man sollte nie mehr Kalorien aufnehmen als man verbraucht. An Tagen mit wenig Bewegung sollte man also weniger essen. Unterstützen kann man die Fettverbrennung zudem mit bestimmten Lebensmitteln, wie Ingwer oder Grüntee. Die regen nämlich den Stoffwechsel an, was zu einer schnelleren Umsetzung von Fetten und Kohlenhydraten führt.

Schlechte Ernährung größter Risikofaktor für frühzeitige Todesfälle weltweit

Eine große Studie hat ergeben, dass ungesundes Essen weltweit für mehr Todesfälle verantwortlich ist als jeder andere Risikofaktor, einschließlich Rauchen.

Frau, die Chinesisch aus einer Zeitung isst.

Eine nährstoffarme Ernährung kann weltweit mehr Todesfälle verursachen als Rauchen oder andere ungesunde Gewohnheiten, schlägt neue Forschung vor.

Die Global Burden of Disease Study untersuchte den Ernährungsbedarf zwischen 1990 und 2017 in 195 Ländern und konzentrierte sich dabei auf 15 Arten von Lebensmitteln oder Nährstoffen.

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Die mediterrane Ernährung kann die sportliche Leistungsfähigkeit in nur 4 Tagen steigern.

Neue Forschungen, die im Journal of the American College of Nutrition veröffentlicht wurden, zeigen, dass die Einhaltung der mediterranen Ernährung für nur 4 Tage ausreicht, um die Trainingsleistung zu steigern.

zwei junge Frauen, die pflanzliche Lebensmittel essen. Die Einhaltung einer hauptsächlich pflanzlichen mediterranen Ernährung könnte Wunder für unsere Bewegungsfähigkeit bewirken.

Die mediterrane Ernährung bietet eine Reihe von Vorteilen, von kardioprotektiven Effekten bis hin zur Abwehr chronischer Krankheiten. Daher weisen die Forscher zunehmend darauf hin, dass diese Ernährung der Schlüssel zu einem langen, gesunden Leben sein kann.

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